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Pflege

Die Steckverbindung am Mundrohr und Schallstück werden wie bei Klarinetten oder Blockflöten auf Kork geführt. Hier ist ein regelmäßiges Nachfetten mit handelsüblichem Korkfett erforderlich.

Außerdem muss, analog zu anderen Holzblasinstrumenten, nach dem Spiel das Mundrohr und Mundstück zerlegt werden und dem gesamten Instrument die Möglichkeit gegeben werden, an der Luft etwas auszutrocken. Die Oberfläche des Instrumentes ist gebürstet. So erhält man nicht nur eine, vor allem am Schallstück, beeindruckende Optik, sondern durch das Fehlen der weichen Jahresringe auch einen erhöhten Oberflächenschutz. Die damit entstandene größere Oberfläche ist mitverantwortlich für den charakteristischen Klang. Die Außenseiten sind geölt, wobei weiße Farbpigmente mit eingesetzt werden. So wird das Vergilben und starke Anfeuern des Fichtenholzes vermieden, was besser zum modernen Design des Instrumentes passt. Auf der Innenseite wird auf eine Imprägnierung völlig verzichtet: Hier zeigt die Erfahrung, dass, möglicherweise durch die antibakterielle Wirkung von Holz gegenüber geölten Hörnern, keine Geruchsbildung entsteht. Da Holz im Vergleich zu Metall nicht beschlägt, gelangt relativ wenig Feuchtigkeit ins Instrument. Der größte Anteil hiervon bleibt im Mundrohr, das nach dem Zerlegen selbst austrocknet oder durch einen Wischer gesäubert werden kann. Die verbleibende Restfeuchtigkeit im Instrument wird duch das unversiegelte Holz absorbiert und durch das atmungsaktive Öl wieder nach außen geleitet.